Immer wieder gibt es Beschwerden oder Hinweise, die auf Probleme im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen verweisen. Anlass sind oft Kinder und/oder Jugendliche, die sich in größerer Anzahl im öffentlichen Raum (Spielplatze, Straßenecken, Einkaufszentren usw.) treffen und mitunter durch Lärm, Pöbeleien, Vandalismus, Alkoholkonsum usw. auffallen.
Menschen, die in ihrem Wohnumfeld mit solchen Gruppen konfrontiert werden sind häufig verunsichert und wissen nicht, wie sie angemessen darauf reagieren sollen. Dass Kinder und Jugendliche mitunter laut sind und sich nicht immer an Regeln halten wissen wir noch aus unserer eigenen Jugend. Manchmal werden aber Grenzen überschritten (Müll, Lärm, Sachbeschädigung, Pöbeleien), die insbesondere in Wohngebieten nicht mehr akzeptabel sind. Darunter leiden nicht nur Erwachsene, sondern vor allem auch andere Kinder und Jugendliche.
Soll man nun selbst einschreiten oder professionelle Hilfe zu Rate ziehen? Nicht zuletzt die Berichterstattung in den Medien über Jugendkriminalität und Jugendgewalt führt häufig dazu, dass man eher die Polizei ruft, als sich einmal mit den Kindern oder Jugendlichen direkt zu unterhalten. Bevor Sie die Polizei oder das Ordnungsamt verständigen, sollten Sie ruhig versuchen selbst Kontakt zu den Jugendlichen aufzunehmen. Das geht sicher nicht in allen Fällen. Aber gerade bei Jugendtreffpunkten in Wohngebieten ergeben sich immer wieder Gelegenheiten zu einer persönlichen Ansprache. Das muss niemand alleine tun und auch nicht unbedingt nach Einbruch der Dunkelheit. Nach unserer Erfahrung reagieren viele Kinder und Jugendliche positiv und verständnisvoll auf eine freundliche Ansprache.
Ist das nicht möglich, unterstützen wir Sie gerne. Ob Sie selbst etwas unternehmen oder ob Sie sich Unterstützung holen. Wichtig ist in jedem Fall frühzeitig zu reagieren. Insbesondere dann, wenn es um ordnungswidriges oder auch kriminelles Verhalten von Kinder und Jugendlichen geht.